VERLORENE KLÄNGE – MEISTERWERKE VON BRUCH, ULLMANN, WAJNBERG & ZEISL // ERÖFFNUNGSKONZERT
Zeit
Ort
Kirche Sankt Ulrich
St. Ulrichs-Platz 3
Informationen
Festival Fremde Erde mit VIVA LA CLASSICA!VERLORENE KLÄNGE – MEISTERWERKE VON BRUCH, ULLMANN, WAJNBERG & ZEISL // ERÖFFNUNGSKONZERT DONNERSTAG, 24. APRIL 2025, 19:00 UhrSt. Ulrichs-Kirche
Informationen
Festival Fremde Erde mit VIVA LA CLASSICA!
VERLORENE KLÄNGE – MEISTERWERKE VON BRUCH, ULLMANN, WAJNBERG & ZEISL // ERÖFFNUNGSKONZERT
DONNERSTAG, 24. APRIL 2025, 19:00 Uhr
St. Ulrichs-Kirche
Max Bruch (1838–1920), Viktor Ullmann (1898–1944), Mieczysław Wajnberg (1919–1996), Erich Zeisl (1905–1959) // Einführung Dr. Gerold Gruber (Exilarte)
Max Bruch war ein deutscher Komponist, der über 200 Werke schuf, insbesondere das bewegende Kol nidrei für Cello und Orchester, op. 47 und das erste seiner drei Violinkonzerte (Violinkonzert Nr.1 in g – Moll, op. 26, 1866). Seine Musik galt wegen seines Namens und seiner berühmten Vertonung einer Melodie aus dem jüdischen Yom Kippur als „entartet“.
Viktor Ullmann war ein österreichischer Komponist, Dirigent und Pianist, der zur Avantgarde der Wiener Moderne zählte. Während seiner Internierung im Konzentrationslager Theresienstadt komponierte er zahlreiche Werke, darunter das 3. Streichquartett. Er wurde 1944 in Auschwitz ermordet.
Mieczysław Wajnberg war ein polnisch-sowjetischer Komponist jüdischer Herkunft, der für seine Symphonien, Kammermusik und Opern bekannt ist. Er floh 1939 vor den Nazis in die Sowjetunion, wo er enge Kontakte zu Dmitri Schostakowitsch pflegte und sich musikalisch weiterentwickelte. Seine Familie wurde im Holocaust ermordet.
Erich Zeisl (1905–1959) konnte 1938 aus Wien ins amerikanische Exil fliehen. Dort trat in seinem Schaffen eine stärkere Besinnung auf seine jüdische Herkunft hervor. Als der österreichische Komponist Erich Zeisl 1959 im Alter von 53 Jahren im amerikanischen Exil starb, hinterließ er vor allem Lieder, Kammermusik und Filmkompositionen.
Jeremias Fliedl – Cello
Piotr Lato – Klarinette
Mateusz Kasprzak-Łabudziński – Violine
Dominika Peszko – Klavier
Alma Rosé Quartett
Orchester unter der Leitung von Jury Everhartz
Mehr Infos auf www.vivalaclassica.com